„Steuern sparen im Alltag: So nutzt du haushaltsnahe Dienstleistungen clever“.
- Nancy Rarrek
- 30. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit

Steuern sparen mit haushaltsnahen Dienstleistungen – So geht’s!
Wusstest du, dass du dir viele alltägliche Ausgaben rund um Haushalt und Garten vom Finanzamt bezuschussen lassen kannst? Wenn du jemanden engagierst, der dir beim Putzen, Rasenmähen oder Schneeschippen hilft – ganz legal mit Rechnung – kannst du dir einen Teil der Kosten über deine Steuererklärung zurückholen. Das kann sich richtig lohnen: Bis zu 4.000 Euro Ersparnis sind pro Jahr möglich!
Was zählt als haushaltsnahe Dienstleistung?
Ganz einfach: Alle Tätigkeiten, die normalerweise du oder deine Familie im Haushalt erledigen würden. Dazu gehören zum Beispiel:
Reinigung der Wohnung
Gartenpflege
Winterdienst
Zubereitung von Mahlzeiten in deiner Küche
Betreuung von Haustieren in deiner Wohnung
Selbst ein Hundesitter, der deine Vierbeiner abholt, mit ihnen spazieren geht und sie danach wieder versorgt, kann steuerlich berücksichtigt werden – wenn er oder sie regelmäßig tätig ist und der Dienst eine Verbindung zu deinem Haushalt hat.
Wie funktioniert die Steuerersparnis konkret?
Du kannst 20 % deiner Ausgaben für haushaltsnahe Dienstleistungen direkt von deiner Steuerschuld abziehen. Wenn du also 1.000 € für eine Haushaltshilfe bezahlt hast, bekommst du 200 € über die Steuer zurück. Das gilt unabhängig davon, wie viel du verdienst – ob Mini-Job oder Top-Verdiener, der Effekt ist derselbe.
Maximal kannst du jährlich 20.000 € anrechnen lassen, was dir einen Steuerbonus von bis zu 4.000 € bringt.
Worauf musst du achten?
Die Arbeit muss in deinem Haushalt oder auf deinem Grundstück stattfinden.
Du brauchst eine Rechnung und einen Nachweis der Zahlung (am besten per Überweisung).
Es muss sich um eine Dienstleistung, nicht um ein Produkt handeln (also kein gelieferter Kuchen, sondern selbstgekochtes Essen bei dir zu Hause).
Bei regelmäßiger Unterstützung wie Minijobs gelten gesonderte Regeln – diese kannst du im Ratgeber zu haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen nachlesen.
Extra-Tipp für Tierfreund:innen
Auch Services für deine Haustiere – wie Füttern, Säubern oder Gassi gehen – können steuerlich absetzbar sein. Wichtig ist, dass der Dienst im direkten Bezug zu deinem Haushalt steht. Selbst das Gassigehen zählt dazu, wie ein Gericht bestätigt hat!
Fazit: Dein Alltag – unterstützt und steuerlich gefördert
Du musst nicht alles alleine stemmen. Wenn du dir Unterstützung holst, wird nicht nur dein Alltag leichter – du kannst auch bares Geld sparen. Sammle deine Belege, achte auf die Bedingungen – und profitiere von steuerlicher Entlastung für mehr Leichtigkeit im Alltag.




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