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Warum uns das Anfangen so schwerfällt – und wie wir trotzdem starten können

  • Autorenbild: Nancy Rarrek
    Nancy Rarrek
  • 25. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit


Wir alle kennen diesen einen Schrank, diese Ecke im Wohnzimmer oder das Papierchaos auf dem Schreibtisch. Wir wissen, dass es uns guttun würde, endlich Ordnung zu schaffen. Und doch schieben wir es immer wieder vor uns her. Warum ist das so?


Ordnung schaffen heißt oft auch: Entscheidungen treffen

Beim Sortieren begegnen uns nicht nur Dinge, sondern auch Erinnerungen, Zweifel und Ansprüche."Brauche ich das noch?" – "Was, wenn ich es doch nochmal brauche?" – "Das war ein Geschenk..."Diese inneren Dialoge kosten Kraft. Kein Wunder also, dass wir lieber die Schranktür wieder schließen und etwas anderes tun.


Perfektionismus und Überforderung

Viele starten gar nicht erst, weil sie glauben, sie müssten gleich alles aufräumen oder es perfekt machen. Dabei liegt die Kraft im Kleinen. Ein Schritt, ein einzelnes Fach, zehn Minuten – das reicht oft, um ins Tun zu kommen. Gerade in unserer hektischen Welt erscheint der Gedanke, sich intensiv mit Ordnung zu beschäftigen, oft zu groß. Aber wer sagt, dass Ordnung eine Tagesaufgabe sein muss?


Was hilft, um ins Handeln zu kommen?

  • Klein anfangen: Statt das ganze Haus auf den Kopf zu stellen, starte mit einem Fach, einer Ecke oder einem Papierstapel. Wähle bewusst einen Bereich, der dich nicht emotional überfordert.

  • Zeit begrenzen: Stell dir einen Timer auf 10 oder 15 Minuten. Danach darfst du aufhören – oder einfach weitermachen, wenn du gerade im Flow bist. Diese kleine Zeiteinheit wirkt oft wie ein Katalysator.

  • Gefühle zulassen: Ordnung ist auch ein emotionaler Prozess. Es ist okay, wenn dabei Erinnerungen oder Unsicherheiten hochkommen. Du darfst traurig, wütend oder nostalgisch sein – das gehört dazu.

  • Begleitung suchen: Manchmal hilft es, nicht allein zu starten. Ob mit einer Freundin oder mit professioneller Begleitung wie Strukturliebe – gemeinsam geht's leichter. Auch ein Gespräch über die eigenen Ordnungsziele kann schon entlasten und neue Perspektiven öffnen.


Der Mehrwert eines sortierten Zuhauses

Ein aufgeräumter Raum ist mehr als nur schön anzusehen. Er schenkt uns:

  • Klarheit im Kopf: Weniger visuelle Reize bedeuten mehr innere Ruhe. Das Durcheinander im Außen spiegelt oft unser Inneres – und umgekehrt.

  • Zeitgewinn: Wer weiß, wo alles ist, spart sich stundenlanges Suchen. Das bringt Leichtigkeit in den Alltag und reduziert Stress.

  • Selbstwirksamkeit: Jeder geschaffte Bereich stärkt das Vertrauen in uns selbst. Wir sehen: Ich kann etwas verändern. Ich habe Kontrolle.

  • Wohlgefühl: Ein Zuhause, das uns unterstützt, ist ein Zuhause, in dem wir auftanken können. Es wird zum sicheren Ort statt zur ständigen To-do-Liste.


Ein strukturierter Wohnraum wirkt wie ein Fundament, auf dem du deinen Alltag neu gestalten kannst. Plötzlich fällt es leichter, neue Routinen zu etablieren, Prioritäten zu setzen oder einfach mal zu entspannen.



Fazit: Du musst nicht alles auf einmal schaffen!

Oft reicht ein kleiner Schritt, um etwas in Bewegung zu bringen. Wenn du magst, fang heute an. Vielleicht mit einem einzelnen Fach. Oder zehn Minuten ohne Ablenkung. Und wenn du das nicht allein tun willst – ich bin da, um dich zu begleiten.


Strukturliebe – Deine Begleitung für Alltag & Ordnung.

 
 
 

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